SEO, PHP, MYSQL, das Internet und privates
Willkommen auf meinem privaten Blog.
Mein Name ist Andreas Roth und ich verdiense seit gut 10 Jahren meine Brötchen als hauptberuflicher (und selbstständiger) SEO, Programmierer und Affiliate.
Auf meinem Blog werde ich über die Themen bloggen, mit denen ich in meinem täglichen Berufsleben zu tun habe.
Das ist hauptsächlich Suchmaschinenoptimierung, SEO sowie programmieren in PHP und MYSQL
Leerzeichen im Linktitle und Keywortkombis
Einen sehr interessanten Test habe ich heute bei konzept-welt gelesen.
Wenngleich der Ausgang des Experimentes nicht sehr überraschend für mich ist finde ich doch klasse, dass endlich mal wer draufgekommen ist, das auszuprobieren.
Ich fasse das Ergebnis nochmal kurz zusammen.
Angelinkt wurden 3 Unterseiten derselben Domain:
Keyword
Leerzeichen Keyword
Keyword Leerzeichen
wobei Leerzeichen (überraschenderweise) jetzt hier für ein " " steht.
Ergebnis:
Platz1: Link ohne Leerzeichen
Platz 2 mit dem Leerzeichen am Anfang
Platz 3 mit dem Leerzeichen am Ende
Man sieht also wie wichtig es ist, gerade bei Verlinkungen sauber zu arbeiten.
Es macht nämlich auch durchaus einen Unterschied im Ranking ob ich
Nagel mit Hammer einhauen
oder
Nagel mit dem Hammer einhauen
oder Nagel mit Hammer in Wand einhauen
als Titel einer Seite oder Linktitle verwende.
Gerade bei Longtail-Absichten bzw. Themen, wo der Suchqery sehr unbestimmt ist bietet es sich an, den Title einer Webseite (und somit den Linktitle bei einem Blog) sehr allgemein und mehrdeutig zu formulieren. So wäre zb ein
Nagel mit Hammer in Wand einhauen
optimal (auch wenn das Beispiel blöd ist) weil man dann mit
Nagel einhauen
und Hammer in Wand einhauen
und Nagel Wand einhauen
gefunden wird. Das kann durchaus mal das dreifache an Besuchern ausmachen.
Abgelegt in Suchmaschinenoptimierung am 04.08.2008 | 477x gelesen | 0 Kommentare
Manchmal benötigt man eine Möglichkeit, die IP-Adresse des Besuchers herauszufinden.
Populärste Anwendung ist sicher der Counter. Hier kann man überprüfen, ob die IP-Adresse schonmal da war (via MYSQL) und dann die IP-Adresse speichern um den Besucher eindeutig identifizieren zu können.
Möglich ist aber auch bei Shops ein tempörärer Warenkorb auf IP-Basis statt auf Cookie-Basis.
Ich verwende die IP-Adresse gerne, um neue Script-Funktionen im laufenden Betrieb zu testen: Ich lasse mir einfach die neuen änderungen nur für meine IP-Adresse anzeigen (bzw nur bei meiner IP kompilieren via include via if-schleife), dann wird der laufende Betrieb bei Neuentwicklungen nicht gestört.
Beispiel:
$ipadresse = getenv('REMOTE_ADDR');
möglich ist übrigens auch
$ipadresse = $_SERVER['REMOTE_ADDR'];
Beschreibung:
Je nach Server-Script und Version kann eine der Beiden Möglichkeiten u.U. nicht funktionieren. Bei einem 0815-Apache sollten aber i.d.R. beide Versionen gehen.
Bei Proxies wird hier nur die Proxy-IP ausgegeben. Um die Real-IP des Besucher via Proxy herauszufinden empfielt sich die Variable $_SERVER['HTTP_X_FORWARDED_FOR'] (dazu in einem extra Blogpost einmal mehr.
Abgelegt in PHP Funktionen am 04.08.2008 | 482x gelesen | 2 Kommentare
Mit der Funktion addslashes() werden alle die Sonderzeichen mit einem Backslash maskiert (bzw. entschärft), die für einen Datenbankzugriff gefährlich werden könnten. So würde zum Beispiel der Name O'Donald, wollte man ihn ohne addslashes z.B. in eine mysql-Datenbank schreiben, nicht ankommen, da mysql ein Problem mit dem ' hätte.
Beispiel:
$variable="O'Donald";
$variable=addslashes($variable);
echo $variable;
Beschreibung:
Die Ausgabe ist
O'Donald;
Mit dem einfachen addslashes wird also nun ein Backslash hinzugefügt. Anschliessend kann $variable Problemlos in eine Datenbank geschrieben werden. Es empfielt sich, das generell bei Variablen die per Get oder Post vom User ankommen zu machen.
Hinweis: Vor der Ausgabe kann man ungewollte Backslashes per stripslashes() wieder entfernen (addslashes also wieder umkehren oder rückgängig machen).
Abgelegt in PHP Funktionen am 04.08.2008 | 602x gelesen | 3 Kommentare
Vor ein paar Tagen wurde ja die Domainendung .me offiziell freigegeben. Bzw die ersten Domains wurden registriert.
Ich gebe zu, ich habe ca. 5 Sekunden mit dem Gedanken gespielt, roth.me zu registrieren.
Mein Nachname ist in den meisten halbwegs sinvollen Endungen bereits vergeben.
Was jedoch gegen roth.me (oder generell gegen eine .me-Endung) spricht:
1) 22 Euro pro Jahr. Ist mir einfach zu teuer für den kleinen Witz.
2) Es gibt in nächster Zeit keine Langzeiterfahrungen in Punkte me-Domains und Google. Natürlich ist es generell nicht
so wichtig welche Endung man hat. Trotzdem gibt es bei Google teilweise große Unterschiede bei Endungen in Punkte Indizierung, Schnelligkeit (wie schnell kommt das Zeug in den Index) und Ranking (wie schnell rankt das Zeug wenn ich Backlinkaufbau mache). Nicht zuletzt den Trust vergessen. Manche Endungen "mag" Google einfach nicht so gern.
3) Die Länderzugehörigkeit. Gut, spielt bei einem Deutschen, der seine IP und seinen Server in Deutschland hat und deutsche Backlinks hat wenig Rolle. Wenn ich aber zb. im Ausland wohne (->Impressum), eine US-IP habe und den Server in Italien stehen habe und teilweise spanische oder Backlinks aus Großbritannien habe wird die sinnvolle Länderzuweisung dann schon problematisch für Google. Bei einer .de weiss Google halt SEHR treffsicher wohin sie das zu schieben haben.
4) Die Aussprache. Ich sage immer: Zwei 90jährige Sachsen müssen sich am Feld wenn sie beide auf Tracktoren sitzen die Domain zurufen können ohne Vertipper zu generieren. Bei roth.me (meeeee miiii määäää) bin ich mir da nicht so sicher.
5) Unbekannt: .me kennt keiner. Ich bin immer noch der Meinung dass manche/einige/viele Google-User auf die Domain achten. Wenn die nicht vertrauenserweckend aussieht klicken sie eben das Ergebnis darunter. Ein "blabla-experte.de" hat erheblich bessere Klickraten als ein "hackrz.xxx.virus.co.it/blabla-4free.php?sid=454534334"
Inspiriert von "Liste guter me-Domains"
Abgelegt in Suchmaschinenoptimierung am 03.08.2008 | 641x gelesen | 7 Kommentare
Ab sofort werde ich auf diesem Blog alle sinnvollen und nützlichen PHP-Funktionen vorstellen.
Ich gehe dabei in loser Reihenfolge vor. Später gibts mal eine kleine Übersicht aber bis dahin kann man sich über die Kategorie "PHP Funktionen" die Funktionen nach Veröffentlichungs-Datum sortiert ansehen.
Dabei richte ich mich vor allem an Einsteiger und Anfänger. Ich versuche, das ganze so einfach und praxisnah wie möglich zu gestalten.
Dabei gehe ich immer meinen eigenen Weg und nicht immer den, den die Bücher vorschreiben.
PHP habe ich mir übrigens Anno 2001 selbst beigebracht, indem ich die Funktionsreferenzen auswendig gelernt habe und anschliessend im Selbststudium alles kombiniert habe.
Entstanden ist daraus ein etwas eigentümlicher, aber kreativer und sehr effektiver Programmierstil.
Kritik ist aber trotzdem stets erwünscht.
Abgelegt in Allgemeines am 02.08.2008 | 350x gelesen | 1 Kommentare
Die String-Funktion explode ist eine sehr einfache und sehr effektive Möglichkeit, um einen String an einem bestimmten Trennzeichen zu zerlegen. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn man in einer Variable viele verschiedene Werte getrennt durch ein Komma hat. Die zerlegten Strings werden in einem Array ausgegeben.
Beispiel:
$variable="blau-rot-gelb";
$array = explode ('-', $variable );
Beschreibung:
Die variable $variable wird also nun bei jedem - zerlegt.
Man könnte die verschiedenen Werte jetzt per array aufrufen:
echo $array[0];
->liefert blau
echo $array[1];
->liefert rot
usw.
oder: Man legt das ganze in eine nette Schleife:
for ( $i = 0; $i < count ( $array ); $i++ )
{
echo $array[$i];
}
Abgelegt in PHP Funktionen am 02.08.2008 | 410x gelesen | 4 Kommentare
Heutzutage wird es ja immer einfacher, Blogs bzw Webseiten online zu stellen, die gut ranken.
Die entsprechenden Scripte wie Serendipity oder Wordpress gibt es überall kostenlos zum runterladen und einfach installiert sind sie auch.
Dazu ein sinnvolles Template, guter Content und ein paar gute Backlinks und die Sache ist geritzt.
Nun ja, ganz so einfach ist es zwar nicht, allerdings wird einem Hobbywebmaster mittlerweile alles sehr viel vereinfacht.
Die größte Kunst (und meiner Meinung nach das am meisten vernachlässigte) beim Webseiten bauen ist meiner Meinung nach allerdings die Kundenanalyse.
Wenn man zu einem Thema eine Webseite bauen will sollte man sich vorher überlegen, wie man damit Geld machen möchte.
Beispiel:
Du planst eine Webseite zum Thema Möbel.
GUT:
Du erstellst ein Blog, in dem Du die aktuellsten Möbeltrends vorstellst und/oder interessante Möbel-Arrangements vorstellst, um ein Zimmer gut einzurichten. Dabei verlinkst Du die Möbel direkt mit dem Möbel-Partnerprogramm. Schliesslich liegt es ja nahe dass, wenn der Artikel gut ist, jemand diese Möbel oder dieses Arrangement nachbauen möchte.
Der User wird also Werbung sehen (die PP-Links), aber das nicht als störende Werbung empfinden.
SCHLECHT:
Du findest heraus, dass man über "Möbel selbst bauen" gut und einfach ranken kann und relativ viele Besucher ziehen kann. Also erstellst Du Anleitungen und Tipps, wie man Möbel selbst bauen kann. In der Sidebar Deines Blogs bindest Du Adsense und ebay als Werbung ein.
Der User möchte einen Stuhl selbst bauen und findet bei Dir die richtige Anleitung dazu. Welchen Sinn hätte es für den User, auf Adsense zu klicken wo ihm ein Designerstuhl von XYZ angeboten wird über auf ebay, wo eine Oma ihren alten Stuhl aus der Vorkriegszeit verkauft?
KEINEN! Genau. Und deswegen wird dieses Modell auch keinen Erfolg bringen.
Denn: Man sollte sich vorher überlegen, warum die zukünftigen Besucher auf welche Werbung warum unbedingt freiwillig klicken werden wollen.
Hierzu macht es Sinn, sich zu überlegen:
-Was suchen meine Besucher
-Wie alt werden sie sein
-Welcher sozialen schicht werden sie angehören
-Welches Geschlecht werden sie haben?
Eine Songtext-Seite zb war früher immer schwer zu vermarkten:
-Die Besucher suchen nur den Songtext. Das Lied haben sie ja schon
-Die Besucher sind normalerweise unter 18 und hauptsächlich weiblich
-Die Besucher sind Schüler und haben kein Geld.
So, was also bewerben? Musik? Blödsinn, das haben die schon. Irgendwas anderes? Das ist themenfremd, wird die User nur zufällig interessieren.
Fan-Stuff für den Interpreten? Die einzige Möglichkeit, wenngleich wenig erfolgversprechend weil: Schüler haben kein Geld.
In diesem Sinne: Lieber vorher überlegen und die Keywords und Themen mit Bedacht auswählen.
100 Besucher die für ein PP direkt zugeschnitten sind sind besser als 1000 zufällige und themenfreie Besucher.
Abgelegt in Suchmaschinenoptimierung am 02.08.2008 | 362x gelesen | 0 Kommentare
Wie schon auf der Startseite erwähnt habe ich früher auf seoblogger.de gebloggt. Und zwar, wie der Name schon sagt, nur über Suchmaschinenoptimierung.
Das Blog seoblogger.de liegt aber schon einige Zeit brach, was grundsätzlich 2 Gründe hat:
1) Nur SEO in einem Blog ist doof (jedenfalls für mich). Da passiert einfach nicht (mehr) genug jeden Tag
2) Ich hatte in den letzten Monaten (seit ca. März) wegen einer schweren Krankheit keine Möglichkeit, etwas für oder im Internet zu machen. Da blieb natürlich (auch als ich Ende Juli wieder die Möglichkeit dazu hatte) erstmal alles das auf der Strecke, was keine Priorität hat bzw. keine Kohle einbringt.
Daher werde ich ab jetzt das SEO in diesem Blog hier als eigene Kategorie einfliessen lassen.
Abgelegt in Privates am 01.08.2008 | 350x gelesen | 0 Kommentare
Schön zu sehen dass nicht nur in selbstgeschriebene Software immer wieder Fehler auftauchen.
Auch Google Analytics ist, obwohl da mit Sicherheit sehr viele sehr fähige Entwickler arbeiten, auch noch Fehlerhaft.
Hier mal die aktuellsten Bugs, die so auftauchen:
A Google Groups thread confirms that some users are unable to login to Google Analytics, due to a "Redirect Loop." The error message continues to say, "Firefox has detected that the server is redirecting the request for this address in a way that will never complete...".
1) In Google Groups wird gerade berichtet, dass manche User sich nicht einloggen können weil sie in einer "Redirect Loop" festhängen. Sie erhalten eine Fehlermeldung die sagt "Firefox has detected that the server is redirecting the request for this address in a way that will never complete..."
2) Google Analytics meldet einigen Usern dass ihr tracking-code nicht richtig installiert sei. Und das, obwohl der Code für diese Seiten korrekt installiert wurde und auch bereits arbeitet bzw Daten aufteichnet. Diese Nachricht ist also falsch und überflüssig.
3) Google Analytics verdoppelt die Stadt-Informationen in der Map-Übersicht bei einigen Usern.
Alles in allem natürlich Kleinigkeiten, trotzdem spricht hier der Schelm aus mir wenn ich sage: Schön dass solche FLüchtigkeitsfehler auch bei Multi-Millionen-Dollar-Firmen passiert.
Abgelegt in Internet-News am 01.08.2008 | 341x gelesen | 0 Kommentare
Bis vor einiger Zeit habe ich auf seoblogger.de nur und ausschliesslich über SEO gebloggt.
Dieses Thema hat sich jedoch mit der Zeit für mich erschöpft, da es nicht täglich bahnbrechende Neuerungen auf diesem Feld gibt.
Daher habe ich mich entschieden, unter neuer Domain und mit ein paar anderen Themen gemixt weiterzubloggen.
Zum Einsatz kommt wieder mein eigenes CMS, das Bavariapress, welches nach nun 12 Monaten Entwicklungszeit und geschätzen 1000 Entwicklungsstunden zu einem sehr mächtigen CMS geworden ist, auch wenn das nach außen hin nicht sichtbar ist.
Leicht bedienbar ist es jedenfalls. Dieses Blog soll mir u.a. auch als Testblog dienen, um das Handling der Software im Alltagsbetrieb zu verbessern.
Abgelegt in Allgemeines am 01.08.2008 | 303x gelesen | 0 Kommentare