SEO, PHP, MYSQL, das Internet und privates
Willkommen auf meinem privaten Blog.
Mein Name ist Andreas Roth und ich verdiense seit gut 10 Jahren meine Brötchen als hauptberuflicher (und selbstständiger) SEO, Programmierer und Affiliate.
Auf meinem Blog werde ich über die Themen bloggen, mit denen ich in meinem täglichen Berufsleben zu tun habe.
Das ist hauptsächlich Suchmaschinenoptimierung, SEO sowie programmieren in PHP und MYSQL
Vollständige Genesung nach Herzinfarkt
Gestern stand eine Untersuchung beim Kardiologen auf meinem Terminplan. Ich war dort zwar schon einige mal, dieses mal war es jedoch die "6-Monate nach dem Herzinfarkt"-Untersuchung. Das heisst: Volles Programm: Belastungs-EKG, Ultraschalluntersuchung des Herzens (->Pumpleistung etc) sowie Doppler-Sonographie meiner Hüft- und Fuß-Gefäße.
Das bange Warten wurde jedoch mit einigen guten Nachrichten belohnt:
-Belastungs-EKG, o2-Sättigung sowie Belastbarkeit sind abslolut unauffällig und mit einem nicht-Herzpatienten gleichzusetzen
-Meine Herzhinterwand hat absolut kein Narbengewebe
-Die Pumpleistung meines Herzens ist der eines nicht-Herzpatienten gleichzusetzen
-Der Zustand meiner Gefäße ist sehr gut, kein Plaque o.ä. zu sehen
Mein Kardiologe fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen: "Wüsste ich anhand ihrer Krankenakte nicht sicher, dass Sie einen Herzinfarkt hatten, könnte ich es an Ihren Untersuchungsergebnissen nicht feststellen. Sie sind so gesund wie jemand, der keine Herzprobleme hat".
In 5 Monaten fallen dann auch 2 Medikamente ganz weg und der Betablocker wird auf die Hälfte reduziert.
Das war wirklich eine sehr gute Nachricht. Zusammen mit dem guten Zustand meiner Gefäße und der Tatsache, dass mein Cholesterin bei 69 (!) war kann ich also beruhigt in die Zukunft blicken.
Natürlich kam dieser Erfolg aber nicht von ungefähr. Jeden 2. Tag Sport, ausgewogene Ernährung und weniger Stress. Zudem habe ich gut 25 kg die letzten Monate abgenommen und erheblich an Muskelpasse (->Krafttraining) zugelegt:
Nach dem Herzinfarkt konnte ich 10 minuten bei 50 Watt radahren, mittlerweile sind es 45 Minuten bei 75 Watt. Oder beim Krafttraining habe ich mich durch die Bank von 5 kg auf 45 kg gesteigert.
Der Schweiss und die Schmerzen haben sich aber gelohnt würde ich sagen...
Abgelegt in Privates am 20.11.2008 | 214x gelesen | 9 Kommentare
Ich sag das ja schon immer. Vollmond macht Leute aggressiv.
Nicht von ungefähr habe ich bei meinem Newsletter am Tag vor Vollmond, am Tag nach Vollmond und am Tag des Vollmondes ungefähr 10x so viele Beschwerden wie sonst.
Dieser Vollmond scheints aber in sich zu haben...
Ein Ossi der mit Wikipedia nicht klarkommt und eine Frau, die den Sinn eines Browsergames nicht versteht:
http://www.golem.de/0811/63577.html
http://www.golem.de/0811/63574.html
Meine Güte, armes armes Deutschland.
Nur gut dass ich nur noch 14 Tage habe bis mir (wenigstens erstmal für 4 Wochen) alle Teutonen die meinen etwas besseres zu sein als alle anderen und deswegen einen auf dicke Hose machen, ganz gepflegt einfach mal so richtig schön egal sein können.
Abgelegt in Allgemeines am 15.11.2008 | 512x gelesen | 6 Kommentare
Sehr erheiternd fand ich heute morgen den Blogeintrag vom Yigg-Macher Enrico Kern.
Positiv ist: Er reagierte auf die dutzenden "Yigg ist tod"-Rufe, die, mal wieder angeheizt durch die katastrophalen IVW-Zahlen, laut wurden.
OK, minus ca. 70% ist wirklich nicht etwas was man "kurzzeitige unbedeutende Schwankung" nennen kann. Dass eine Bude die von VC lebt darauf reagieren muss ist klar.
Aber ich hätte fest damit gerechnet dass da etwas anderes als "wir haben den IVW-Pixel aus den Ajax-Dingern rausnehmen müssen" kommt.
Weil das ist doch wirklich ein "ich bin der Meinung die Blogger, SEOS und Webmaster sind alle blöd", oder irre ich mich da?
Jeder, der halbwegs lesen und schreiben kann und irgendwie mit Internet zu tun hat kennt doch Alexa oder?
Ja, der Alexa-Rank ist nicht repräsentativ. Aber wenn der in einer 90-Grad-Kurve nach unten geht und von knapp 5000-irgendwas auf 25000-irgendwas rauscht dann ist das doch wirklich mehr als reine Spekulation.
Liebe Yigg-ler: Bessert die Meldung mal kurz nach, damit habt ihr euch kräftig blamiert, denn ein "würden wir das tun wär die Aktuelle Ausweisung nämlich nicht großartig anders" glaubt euch kein Mensch.
Abgelegt in Internet-News am 14.10.2008 | 636x gelesen | 1 Kommentare
Meiner Frau ist vorgestern mein Blutdruckmessgerät runtergefallen. Tja, passiert eben mal. War auch gleich klar dass das Teil unrettbar kaputt ist. Das neujustieren wäre sicher teuerer gewesen inklusive einschicken und zurückbekommen.
Also bin ich einfach mal auf Verdacht in die Apotheke und hab gefragt, ob meine Krankenkasse für mich als Herzinfarktpatient ein Blutdruckmessgerät zahlt.
Ja, tut sie, sogar auch, wenn ich "nur" Cholesterin und Bluthochdruck hätte. Ich habe also dann ein sehr gutes elektrisches Blutdruckmessgerät für 70 € auf Rezept bekommen.
Praktisch sage ich. Und auch sehr hilfreich, gerade für Bluthochdruckpatienten, die ihren Blutdruck im Auge behalten sollen. Denn die Armgelenk-Teile sind mehr als ungenau...meiner Meinung ist das sogar lebensgefährlich sich drauf zu verlassen.
Also: Einfach mal (bei geeigneter Krankenakte) in der Apotheke nachfragen. 60 € is ne Menge Holz wenn man sich die sparen kann.
Abgelegt in Privates am 08.10.2008 | 598x gelesen | 5 Kommentare
Ich mecker ja generell auch gerne. Eine andere Sicht der Dinge mag oft angebracht und sinnvoll sein.
Äusserst unangebracht und eigentlich schon richtig unverschämt finde ich den gestrigen Beitrag vom seonauten.
In dem Beitrag OMD Tag 1 berichtet er in gewohnter journalistischem Stil über seinen ersten Tag auf der OMD incl dem Besuch der Party omClub, die von Randolf Jorberg ausgerichtet wurde.
Ich erlaube mir mal, das auszugsweise zu zitieren:
"ich bin ja sowieso nicht ein Freund solcher überfüllter Veranstaltungen und wenn dann drinnen auch noch geraucht werden kann, wird das nicht besser"
"Jojo, Sammy und … auf dem Weg zur OMClub Party" (->Bild in der Stretchlimo)
"Essen auf der Party war schon ziemlich teuer. Zu teuer muss ich sagen. 5.50 € für ne Scheibe Nackensteak, naja. Der Hunger treibt es rein."
"Es war wirklich sehr voll und verqualmt."
Was mir da gleich aufgefallen ist:
-Sich umsonst hinfahren lassen und das Taxi sparen
-Umsonst saufen was man will bis zum umfallen
-Sich den Eintritt sparen weil kostenlos
-Viele coole Leute und starke Experten for free treffen
Insgesamt also wirklich ne saucoole Sache.
Aber was macht der typische Deutsche Kleinkrämer und Moserer?
Richtig. Er BEDANKT SICH NICHT für die Sachen. Er MECKERT RUM weil ein Nackensteak in einer der teuersten Städte Deutschlands 5,5 € kostet.
Ich weiss ja nicht in welchem Kaff der Seonaut wohnt, aber hier bei mir kostet n Nackensteak bei einem popligen Grillfest auch 4,5 € und ich leb am Arsch der Welt.
Dass eine simple Bratwurst auf der OMD 7,5 € gekostet hat ist ja egal, da hat man ja ned umsonst gesoffen...
Insgesamt muss ich über diesen undankbaren Beitrag wirklich den Kopf schütteln.
Auch wenn man Mißstände aufzeigen will, sollte doch jeder halbwegs mit Manieren ausgestattete Mensch sich erstmal für den Scheiss, den er umsonst gesoffen hat (oder sich umsonst hinfahren hat lassen, Taxis sind auch auch ned umsonst...) bedanken.
DAS ist genau der Grund, warum die GUTEN Leute sich aus Deutschland verpissen. Weil jeder schlecht gelaunt ist, an allem das schlechteste sieht und immer am rummeckern ist.
Ich wünsche mir vielleicht noch ein paar Beiträge mehr solcher Art, dann hat Randolph und die vielen Sponsoren nächstes Jahr keinen Bock mehr für ein paar Hobby-SEOs und Messebesucher eine geile Party for free zu schmeissen und machen vielleicht das einzig richtige:
Eine kleine privatparty, wo keiner hintenraus meckert sondern jeder sagt: Coole Sache, danke für die ganzen Sachen die ich umsonst bekommen habe. Da ists dann sicher auch ned so voll.
Nachtrag: Ja, die Organisation hat der Seonaut gelobt:
"Insgesamt cool, wie diese Veranstaltung entstanden ist. Also Anerkennung an Randolf"
Das ändert aber nix an meiner Meinung und der Sache, wie sich das darstellt.
P.S.: Nein, ich hab generell nix gegen den Seonaut, ich kenne ihn gar nicht mal. Ich kenne ausserdem Randolf nicht, war an der Party nicht beteiligt und auch nicht zugegen. Ärgert mich nur generell.
Abgelegt in Allgemeines am 19.09.2008 | 1620x gelesen | 18 Kommentare
Es überrascht mich etwas, dass meine Posts über die Herzinfarkt-Geschichte recht gut aufgenommen werden und mittlerweile auch zu den Spitzenreitern (nach Klicks) zählen.
Daher dachte ich mir, ich widtme mich mal einem Problem, dass jeder Herzinfarkt-Patient leider zu genüge kennt:
Phantomschmerzen in der Brust.
Gerade bei mir war das in den ersten Monaten sehr häufig bzw schon fast andauernd präsent.
Man hört immer in sich hinein, solange bis man den Schmerz in der Brust spürt...und dann geht das große Zittern los, was die Schmerzen selbstverständlich verstärkt.
Das blöde ist, diese Schmerzen können in der Tat so weit gehen (bzw die Angst drumherum) dass man sich in einen neuen Anfall reinsteigern kann.
Diese Phantomschmerzen sind übrigens der Hauptgrund, warum die meisten (!) Herzinfarktpatienten nach der Regenerationsphase keinen Sport machen (und somit ihr eigenes Grab schaufeln).
Wie habe ich also diese Phantomschmerzen überwunden?
-Mit Schlaftabletten einschlafen (vor dem Einschlafen kommts oft am dicksten).
Mittlerweile (seit 3 Tagen) brauche ich die Tabletten (wovon ich zum Schluss nur noch pflanzliche Einschlafhilfen genommen habe) nicht mehr.
-Oft zum Kardiologen gehen:
Hatte ich mal wieder Schmerzen in der Brust, bin ich zu meinem Kardiologen gefahren: Belastungs-EKG, Ultraschall, Blutuntersuchung (man kann via Bluttest innerhalb von 10 Minuten mittlerweile messen ob eine Herzschädigung [=Herzinfarkt] in den letzten Stunden stattgefunden hat!), das ganze Programm.
Rausgekommen ist jedesmal: Nix. Herz alles gut, Belastungs-EKG gut, keine Anzeichen für eine neue Engstelle.
Ich glaub ich war 3 oder 4 mal innerhalb von 4 Wochen beim Kardiologen. Und mit jedem Besuch ist die Angst weniger geworden.
Als mein Kardiologe beim letzten mal gesagt hat dass es total ausreichend ist wenn ich erst in 4 Monaten wiederkomme weil einfach nix sein KANN in der Zeit hat mir das auch sehr geholfen.
Die Phantomschmerzen habe ich trotzdem praktisch täglich. Allerdings weiß ich mittlerweile, dass es Phantomschmerzen (oder Muskelkater, oder ne Verspannung etc) sind und kann damit gut leben.
Abgelegt in Privates am 18.09.2008 | 560x gelesen | 1 Kommentare
Gerade habe ich einen Post auf Google Groups gefunden, in dem über anonyme Domains diskutiert wird.
Gut, für Deutsche die .de -Domains haben ist das jetzt mal komplett irrelevant (wenn man sich an geltende Gesetze halten will).
Sollten jedoch ein paar nicht-Deutsche oder nicht-gesetzestreue mitlesen:
Anonyme Domains sind für die praktisch, die nicht so einfach recherchierbar sein wollen oder Wert auf Privatsphäre.
Oder eben keinen Wert darauf legen, mit irgendeinem Projekt angeben zu müssen.
Es gibt da z.b. GoDaddy der mit Domains by Proxy das recht gut und einfach gelöst hat.
Es tauchten aber immer wieder Gerüchte auf, dass anonym registrierte Domains das Ranking beeinflussen.
John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google Zürich, hat kommentiert, dass anonyme Domains nichts beeinflussen.
Soweit er weiss hat das keinen Einfluß auf die crawling-rate, das indizieren oder das ranken.
Na also...
Ich persönlich ziehe eine com oder net-Domain jeder anderen Endung (gerade exotischen wie .tk oder .to oder aktuell .me) vor.
Quelle: Seoroundtable, Google Groups
Abgelegt in Suchmaschinenoptimierung am 05.09.2008 | 794x gelesen | 6 Kommentare
Die ganze SEO-Welt und Affiliate-Welt redet momentan von der OMD. Ich werde dieses Jahr aber, wie voriges Jahr auch, zuhause bleiben. Ok, ich muss zugeben, es gibt genau 1 Grund warum ich dieses Jahr auf die OMD gehen sollte und das ist Raldolphs OMD-Club.
Allerdings gibt es auch 10 gute Gründe, warum ich NICHT auf die OMD gehe und die möchte ich mit euch OMD-Fans teilen:
1) Während der OMD kann man herrlich entspannt arbeiten. Jeder ist weg, daher klingelt das Telefon nicht und keiner stört.
2) Der Alkohol ist bei Aldi einfach billiger.
3) Man kann Individualismus beweisen, gegen den Strom schwimmen und stolz drauf sein, der einzige der Szene zu sein der sich die OMD nicht gibt
4) Man bekommt zuhause keine Visitenkarten irgendwelcher unterbezahlten Agenturen zugesteckt während man am Pissoir steht (->ist mir tatsächlich ehrlich mal passiert). Man will ja bei seinem Gegenüber keine Neidgefühle erwecken ;-) Manche Sachen hat man einfach und spricht nicht darüber *G*
5) Man hat einen guten Partner, der gerne zur OMD fährt und einem die Krux abnimmt. Da weiss man doch gleich, wie die Arbeit verteilt ist. Der eine managed, der andere arbeitet ;-)
6) Man muss nicht bei Leuten schleimen, die man nicht leiden kann, denen man aber leider immer wieder in die Arme läuft.
7) Man kann einen auf Wichtig machen und behaupten "ich hab was wichtigeres zu tun" obwohl man in Unterhosen mit einem Bier vor der Glotze sitzt
8) Man kann bei seinen Geschäftspartner Eindruck schinden und sagen "Hey komm, du bist mir viel zu wichtig als dass ich mit dir zwischen Tür und Angel auf einer großen Messe kurz quatschen will"
9) Man hat schon Leberprobleme und der Arzt verbietet ein 4-Tägiges Besäufnis.
10) Man muss sich nicht ärgern wenn Gesprächsparter während der OMD fest zusichern "Klar, 1 Tag nach der OMD haben wir die API für Sie bereitgestellt", aber vergessen zu sagen, welche OMD in welchem Jahrzehnt gemeint ist und man monatelang drauf wartet.
Abgelegt in Privates am 05.09.2008 | 890x gelesen | 5 Kommentare
In letzter Zeit schreiben relativ viele Leute Bücher... Randolf Jorberg veröffentlicht seine gulli-Memoiren, Thomas Promny schreibt nach seinem SEO-Buch nun ein Marketin-Buch.
Auch ich habe mir in den letzten Wochen ein bisschen Zeit freigeräumt (die hier im Blog dann gefehlt hat) und habe meinem Mitteilungsdrang nachgegeben ;-) und ein Buch geschrieben.
Seo-Bücher gibts schon genug, und da ich ausser SEO nur noch PHP recht gut kann ists halt das geworden...
Herausgekommen ist ein, den ersten Testlesern zufolge, wohl recht gut erklärtes Tutorial, wie man PHP liest.
Dieses Buch lag mir deswegen am Herzen, da ICH mir PHP komplett ohne Bücher und Tutorials beigebracht habe. Ich habe damals die Funktionen auf php.net auswendig gelernt und dann versucht das zu kombinieren.
Entsprechend nahe an der Realität und entspannt weit weg vom Informatiker-Sprachgebrauch habe ich versucht das Buch zu formulieren.
Allerdings frage ich mich jetzt, was ich damit machen soll?
Einen Verlag suchen?
Das Buch selbst vertreiben und 20 € pro Buch verlangen?
Das Buch hier online stellen und für einen Zugang 5 Euro verlangen?
oder das Buch hier stückchenweise auf meinem Blog kostenlos veröffentlichen und Werbung einblenden?
Wer hat eine Meinung dazu?
Abgelegt in Privates am 04.09.2008 | 811x gelesen | 4 Kommentare
Die meisten werden wissen, dass zwischen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenoptimierung große Welten liegen.
Nicht umsonst werden die Top-Stars der Szene von großen und mächtigen Firmen umgarnt, umsorgt und ganz wenige ganz große SEOs teilen sich die großen Firmen und Webauftritte untereinander auf.
Das ist nicht nur in USA so, sondern auch und gerade hier in Deutschland.
Da fragt sich vielleicht der eine oder andere Anfänger, was die großen oder bekannten besser machen als derjenige, der eben unbekannt bzw. noch nicht so erfolgreich sind.
Ein wichtiger Gesichtspunkt ist meiner Meinung nach, dass man schon länger dabei ist. Die meißten die ich kenne sind schon 10 Jahre oder mehr dabei, haben also die absoluten www-Anfänge hautnah miterlebt.
Und die Leutchen wissen auch noch, wie man damals gearbeitet hat. Man hat nicht auf nofollow acht gegeben sondern einfach das verlinkt, was gefiel. Die ganze nofollow-Geschichte liegt in letzter Zeit den Deutschen so sehr dass man sich fragt warum zwischen den nofollow-Links überhaupt noch Blogposts stehen...
Ein zweiter Gesichtspunkt ist der, dass viele gute SEOs ausser SEO halt auch noch programmieren können (oder in dem zweierteam ein fähiger Programmierer dabei ist).
Erst gestern hatte mir ein guter Bekannter in einem Gespräch gesagt, dass er zwar gut programmieren kann, das aber lieber von billigen Schülern erledigen lässt.
Mit dieser Einstellung, alles aus der Hand geben zu wollen kommt man auch nie auf einen grünen Zweig.
Wenn mich ein Kunde anruft und etwas wissen will, dann will er das sofort wissen. Es macht halt einen schlechten Eindruck sagen zu müssen "uh, da muss ich warten bis mein Programmierer von der Schule kommt".
Zuguterletzt noch eine Sache, die von 99% der Deutschen Webworker meiner Meinung nach unterschätzt wird:
Zuverlässigkeit.
Wenn ich als Publisher mit einem Advertiser (Gruß an Jens *G*) einen Liefertag für eine API ausmache und 1 Monat nach Stichtag immer noch ein "machen wir morgen" vom Advertiser höre, dann ist der halt einfach gestorben für mich.
Bevor die ganzen kleinen Meckertanten also über irgendwelche Sachen meckern (das liebt der Deutsche ja) , und ich erinnere hier zb nur kurz an Marcus SEOktoberfest sollten sie sich erstmal an der eigenen Nase packen und sich fragen, warum sie denn auf irgendetwas neidisch sein müssen...
Abgelegt in Suchmaschinenoptimierung am 04.09.2008 | 697x gelesen | 3 Kommentare