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Kategorie Privates


Das, was in ein Blog über SEO und programmieren eigentlich nicht hineingehört: Privater Kram den ausser dem Schreiber niemand interessiert...

Koffer packen für internetsüchtige

Für alle mal kurz zum mitraten:

1) Wie lange braucht ein Workaholic und Webworker bzw. Technikfreak bis er seine Koffer für eine Urlaubsreise gepackt hat?
Koffer=Klamotten und Sachen des täglichen Gebrauchs. Eben was n Mensch zum Leben braucht.

2) Wie lange braucht ein Workaholic und Webworker bzw. Technikfreak bis er sein Handgepäck gepackt hat?
Handgepäck: Laptop syncronisiert, USB-Festplatte auf den aktuellen Stand gebracht, Arbeits-Datenbanken gesichert, gepackt und verschlüsselt, MP3-Player samt Hörbücher klargemacht, PDA syncronisiert, die aktuellsten Infos+Programme draufgeladen, Navi aktualisiert etc etc?


Die Auflösungen:
1) 2 Minuten. Weil: Mann sagt seiner Frau ganz grob was er gerne gepackt hätte, Frau weiss es besser und packt das ein, was Mann wirklich braucht.
2) 6 Stunden harte Arbeit an 3 PCs ;-)

Kein Scherz, kein Blödsinn, grad passiert.

Abgelegt in Privates am 02.12.2008 | 262x gelesen | 1 Kommentare

 

Vollständige Genesung nach Herzinfarkt

Gestern stand eine Untersuchung beim Kardiologen auf meinem Terminplan. Ich war dort zwar schon einige mal, dieses mal war es jedoch die "6-Monate nach dem Herzinfarkt"-Untersuchung. Das heisst: Volles Programm: Belastungs-EKG, Ultraschalluntersuchung des Herzens (->Pumpleistung etc) sowie Doppler-Sonographie meiner Hüft- und Fuß-Gefäße.
Das bange Warten wurde jedoch mit einigen guten Nachrichten belohnt:
-Belastungs-EKG, o2-Sättigung sowie Belastbarkeit sind abslolut unauffällig und mit einem nicht-Herzpatienten gleichzusetzen
-Meine Herzhinterwand hat absolut kein Narbengewebe
-Die Pumpleistung meines Herzens ist der eines nicht-Herzpatienten gleichzusetzen
-Der Zustand meiner Gefäße ist sehr gut, kein Plaque o.ä. zu sehen

Mein Kardiologe fasste die Ergebnisse wie folgt zusammen: "Wüsste ich anhand ihrer Krankenakte nicht sicher, dass Sie einen Herzinfarkt hatten, könnte ich es an Ihren Untersuchungsergebnissen nicht feststellen. Sie sind so gesund wie jemand, der keine Herzprobleme hat".

In 5 Monaten fallen dann auch 2 Medikamente ganz weg und der Betablocker wird auf die Hälfte reduziert.
Das war wirklich eine sehr gute Nachricht. Zusammen mit dem guten Zustand meiner Gefäße und der Tatsache, dass mein Cholesterin bei 69 (!) war kann ich also beruhigt in die Zukunft blicken.

Natürlich kam dieser Erfolg aber nicht von ungefähr. Jeden 2. Tag Sport, ausgewogene Ernährung und weniger Stress. Zudem habe ich gut 25 kg die letzten Monate abgenommen und erheblich an Muskelpasse (->Krafttraining) zugelegt:
Nach dem Herzinfarkt konnte ich 10 minuten bei 50 Watt radahren, mittlerweile sind es 45 Minuten bei 75 Watt. Oder beim Krafttraining habe ich mich durch die Bank von 5 kg auf 45 kg gesteigert.
Der Schweiss und die Schmerzen haben sich aber gelohnt würde ich sagen...

Abgelegt in Privates am 20.11.2008 | 214x gelesen | 9 Kommentare

 

Blutdruckmessgerät kostenlos von der Krankenkasse

Meiner Frau ist vorgestern mein Blutdruckmessgerät runtergefallen. Tja, passiert eben mal. War auch gleich klar dass das Teil unrettbar kaputt ist. Das neujustieren wäre sicher teuerer gewesen inklusive einschicken und zurückbekommen.
Also bin ich einfach mal auf Verdacht in die Apotheke und hab gefragt, ob meine Krankenkasse für mich als Herzinfarktpatient ein Blutdruckmessgerät zahlt.
Ja, tut sie, sogar auch, wenn ich "nur" Cholesterin und Bluthochdruck hätte. Ich habe also dann ein sehr gutes elektrisches Blutdruckmessgerät für 70 € auf Rezept bekommen.
Praktisch sage ich. Und auch sehr hilfreich, gerade für Bluthochdruckpatienten, die ihren Blutdruck im Auge behalten sollen. Denn die Armgelenk-Teile sind mehr als ungenau...meiner Meinung ist das sogar lebensgefährlich sich drauf zu verlassen.
Also: Einfach mal (bei geeigneter Krankenakte) in der Apotheke nachfragen. 60 € is ne Menge Holz wenn man sich die sparen kann.

Abgelegt in Privates am 08.10.2008 | 597x gelesen | 5 Kommentare

 

Phantomschmerzen nach Herzinfarkt

Es überrascht mich etwas, dass meine Posts über die Herzinfarkt-Geschichte recht gut aufgenommen werden und mittlerweile auch zu den Spitzenreitern (nach Klicks) zählen.
Daher dachte ich mir, ich widtme mich mal einem Problem, dass jeder Herzinfarkt-Patient leider zu genüge kennt:
Phantomschmerzen in der Brust.
Gerade bei mir war das in den ersten Monaten sehr häufig bzw schon fast andauernd präsent.
Man hört immer in sich hinein, solange bis man den Schmerz in der Brust spürt...und dann geht das große Zittern los, was die Schmerzen selbstverständlich verstärkt.
Das blöde ist, diese Schmerzen können in der Tat so weit gehen (bzw die Angst drumherum) dass man sich in einen neuen Anfall reinsteigern kann.
Diese Phantomschmerzen sind übrigens der Hauptgrund, warum die meisten (!) Herzinfarktpatienten nach der Regenerationsphase keinen Sport machen (und somit ihr eigenes Grab schaufeln).
Wie habe ich also diese Phantomschmerzen überwunden?

-Mit Schlaftabletten einschlafen (vor dem Einschlafen kommts oft am dicksten).
Mittlerweile (seit 3 Tagen) brauche ich die Tabletten (wovon ich zum Schluss nur noch pflanzliche Einschlafhilfen genommen habe) nicht mehr.

-Oft zum Kardiologen gehen:
Hatte ich mal wieder Schmerzen in der Brust, bin ich zu meinem Kardiologen gefahren: Belastungs-EKG, Ultraschall, Blutuntersuchung (man kann via Bluttest innerhalb von 10 Minuten mittlerweile messen ob eine Herzschädigung [=Herzinfarkt] in den letzten Stunden stattgefunden hat!), das ganze Programm.
Rausgekommen ist jedesmal: Nix. Herz alles gut, Belastungs-EKG gut, keine Anzeichen für eine neue Engstelle.
Ich glaub ich war 3 oder 4 mal innerhalb von 4 Wochen beim Kardiologen. Und mit jedem Besuch ist die Angst weniger geworden.

Als mein Kardiologe beim letzten mal gesagt hat dass es total ausreichend ist wenn ich erst in 4 Monaten wiederkomme weil einfach nix sein KANN in der Zeit hat mir das auch sehr geholfen.
Die Phantomschmerzen habe ich trotzdem praktisch täglich. Allerdings weiß ich mittlerweile, dass es Phantomschmerzen (oder Muskelkater, oder ne Verspannung etc) sind und kann damit gut leben.

Abgelegt in Privates am 18.09.2008 | 559x gelesen | 1 Kommentare

 

10 Gründe warum ich nicht zur OMD gehe

Die ganze SEO-Welt und Affiliate-Welt redet momentan von der OMD. Ich werde dieses Jahr aber, wie voriges Jahr auch, zuhause bleiben. Ok, ich muss zugeben, es gibt genau 1 Grund warum ich dieses Jahr auf die OMD gehen sollte und das ist Raldolphs OMD-Club.
Allerdings gibt es auch 10 gute Gründe, warum ich NICHT auf die OMD gehe und die möchte ich mit euch OMD-Fans teilen:

1) Während der OMD kann man herrlich entspannt arbeiten. Jeder ist weg, daher klingelt das Telefon nicht und keiner stört.
2) Der Alkohol ist bei Aldi einfach billiger.
3) Man kann Individualismus beweisen, gegen den Strom schwimmen und stolz drauf sein, der einzige der Szene zu sein der sich die OMD nicht gibt
4) Man bekommt zuhause keine Visitenkarten irgendwelcher unterbezahlten Agenturen zugesteckt während man am Pissoir steht (->ist mir tatsächlich ehrlich mal passiert). Man will ja bei seinem Gegenüber keine Neidgefühle erwecken ;-) Manche Sachen hat man einfach und spricht nicht darüber *G*
5) Man hat einen guten Partner, der gerne zur OMD fährt und einem die Krux abnimmt. Da weiss man doch gleich, wie die Arbeit verteilt ist. Der eine managed, der andere arbeitet ;-)
6) Man muss nicht bei Leuten schleimen, die man nicht leiden kann, denen man aber leider immer wieder in die Arme läuft.
7) Man kann einen auf Wichtig machen und behaupten "ich hab was wichtigeres zu tun" obwohl man in Unterhosen mit einem Bier vor der Glotze sitzt
8) Man kann bei seinen Geschäftspartner Eindruck schinden und sagen "Hey komm, du bist mir viel zu wichtig als dass ich mit dir zwischen Tür und Angel auf einer großen Messe kurz quatschen will"
9) Man hat schon Leberprobleme und der Arzt verbietet ein 4-Tägiges Besäufnis.
10) Man muss sich nicht ärgern wenn Gesprächsparter während der OMD fest zusichern "Klar, 1 Tag nach der OMD haben wir die API für Sie bereitgestellt", aber vergessen zu sagen, welche OMD in welchem Jahrzehnt gemeint ist und man monatelang drauf wartet.

Abgelegt in Privates am 05.09.2008 | 890x gelesen | 5 Kommentare

 

Mein Buch über PHP lernen

In letzter Zeit schreiben relativ viele Leute Bücher... Randolf Jorberg veröffentlicht seine gulli-Memoiren, Thomas Promny schreibt nach seinem SEO-Buch nun ein Marketin-Buch.
Auch ich habe mir in den letzten Wochen ein bisschen Zeit freigeräumt (die hier im Blog dann gefehlt hat) und habe meinem Mitteilungsdrang nachgegeben ;-) und ein Buch geschrieben.
Seo-Bücher gibts schon genug, und da ich ausser SEO nur noch PHP recht gut kann ists halt das geworden...
Herausgekommen ist ein, den ersten Testlesern zufolge, wohl recht gut erklärtes Tutorial, wie man PHP liest.
Dieses Buch lag mir deswegen am Herzen, da ICH mir PHP komplett ohne Bücher und Tutorials beigebracht habe. Ich habe damals die Funktionen auf php.net auswendig gelernt und dann versucht das zu kombinieren.
Entsprechend nahe an der Realität und entspannt weit weg vom Informatiker-Sprachgebrauch habe ich versucht das Buch zu formulieren.
Allerdings frage ich mich jetzt, was ich damit machen soll?
Einen Verlag suchen?
Das Buch selbst vertreiben und 20 € pro Buch verlangen?
Das Buch hier online stellen und für einen Zugang 5 Euro verlangen?

oder das Buch hier stückchenweise auf meinem Blog kostenlos veröffentlichen und Werbung einblenden?
Wer hat eine Meinung dazu?

Abgelegt in Privates am 04.09.2008 | 811x gelesen | 4 Kommentare

 

Simpsons - Sprechender Bierkrug

Traumhaft. So macht (Bier)trinken gleich doppelt Spaß. Gerade bringt mir meine Frau ein kleines Geschenk, was mich als Hardcore-Simpsons-Fan sehr gefreut hat. Als ich dann gesehen habe dass das Teil sogar n Sound hat...naja, n wirklicher Simpsons-Fan wird mich verstehen.
Ich trinke mein (nur alkoholfreies) Bier in Zukunft nur noch daraus:

Das coolste: Wenn man draufdrückt gibts folgenden Sound:
"Moe give me a beer, Gimme gimme gimme gimme gimme, ooh ooh ooh, this is the greatest thrill of my life! I'm king of the world, woo hoo!"
Anhören kann man sich den Sound hier.
Bestellen wohl auch, ich denke aber meine Frau hat das Teil irgendwo anders her...

Abgelegt in Privates am 28.08.2008 | 521x gelesen | 1 Kommentare

 

Aspirin hilft angeblich gegen Herzinfarkt

Vorweg das übliche rechtliche: Nein, ich bin kein Arzt. Nein, das ist keine fachliche Meinung sondern eine private Meinung. Und NEIN, dieses Blog ersetzt nicht den Hausarzt.
Heute habe ich hier gelesen dass Aspirin (genauer gesagt der Wirkstoff Acetylsalicylsäure) Herzinfarkt verhindern soll und daher jeder zwischen 48 und 57 bitte 1x täglich eine Aspirin nehmen soll.
Ich persönlich halte das für Blödsinn und eine Werbung der Arzneimittelkonzerne.

Natürlich nehme ich, als Herzinfarktpatient, täglich meine Dosis Acetylsalicylsäure zu mir. Bei mir ist es morgens 1 Tablette ASS100 (magenfreundlicher als Aspirin lt. meinem Kardio).

Die blutverdünnende Wirkung von ASS ist natürlich auch unumstritten und bei mir als Herzinfarktpatient auch notwendig.

Ein gesunder Patient sollte allerdings, bevor er sich jeden Tag Chemie einwirft, lieber
1) gesund leben und auf sein Cholesterin achten
2) 1x im halben jahr ein Belastungs-EKG machen. DA sieht man nämlich wirklich, ob was im Busch ist
3) Für den Fall der Fälle kein Aspirin sondern Nitroglycerin im Haus haben.

Denn das Zeug dass so herrlich knallen kann ist, in einem Nitrospray, eventuell lebensrettend. In den Mund gesprüht bewirkt es in ca. 10 Sekunden dass sich die Gefäße erweitern. Eine Aspirin braucht da wohl ca. ne halbe Stunde für, in der Zeit ist man bei einem Herzinfarkt schon 5x abgenippelt.

Nitroglycerin sollte man allerdings erst NACH Blutdruckmessen verwenden (>90 Blutdruck beim 1. Wert, sonst sehr gefährlich) und nur im Fall der Fälle.

Einfach eine Aspirin einwerfen und dann das gute Gewissen zu haben dass alles gut ist halte ich für sehr gefährlich...

Abgelegt in Privates am 27.08.2008 | 549x gelesen | 6 Kommentare

 

Sport nach dem Herzinfarkt

Gestern hatte ich die 3-Monats Nachsorge nach meinem leidlichen Zwischenfall beim Kardiologen meines Vertrauens.
Und...zur Freude von mir (und natürlich meiner Family) bin ich wohl so gesund wie man nach sowas nur irgendwie sein kann.
0 Cholesterin, ein sehr gutes EKG, Belastungs-EKG-Leistungsfähigkeit schon um über 35% gesteigert.
Der Kardiologe was sichtlich überrascht dass es mir wohl so gut ging.
Auf meine Nachfrage sagte er, dass gerade mal 30% der Herzinfarkt-Patienten 3 Monate nach dem Herzinfarkt ihre Medikamente noch vorschriftsmäßig und komplett einnehmen.
Und gerade mal 20% der Herzinfarkt-Patienten machen halbwegs regelmäßig Sport. Da wäre ich wohl mit meinen 2 Stunden jeden 2. Tag ein Muster an Selbstdisziplin.
Aber dieser Beitrag ist keine Selbstbeweihräucherung, sondern ein mahnender Zeigefinger:
12 Monate nach einem Herzinfarkt leben noch 70% der Patienten. Die restlichen 30% habens nicht geschafft.
Wer jetzt 1+1 zusammenzählen kann dem wird auffallen dass sich das relativ gut mit denen deckt, die keinen Sport machen und die Tabletten nicht mehr nehmen.
Denn: 2000 kalorien pro Woche via Sport zu verbrennen erhöht die Lebenserwartung um 10 bis 20 Jahre. Auch bei einem gesunden Menschen.
Wer also noch kein Fahrrad hat oder nicht im Fittness-Studio ist (absolut geil bei Verspannungen durch PC-Arbeit) dem empfehle ich, sich die oben genannten Zahlen nochmal kurz und in Ruhe durchzulesen und dann endlich mal was zu tun für sich. Denn: Nach einem Zwischenfall aufzuwachen ist oft zu spät...

Abgelegt in Privates am 26.08.2008 | 519x gelesen | 8 Kommentare

 

5 gute Gründe um Urlaub zu machen

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub. Ursprünglich wollte ich ja bis Samstag bleiben, allerdings hat mich das nasse und kalte Wetter nach Hause gezwungen.
Trotzdem waren die 10 Tage Urlaub herrlich und ich habe mir auch einige Dinge aus dem Urlaub für die nächsten Monate mitgenommen:
1) Gelassenheit
Wenn mal alles zuviel wird: Bier aufmachen, Telefon ausstecken, Router ausmachen und einfach mal 2 Stunden Relaxen.
2) 1 internetfreier Tag pro Woche
Ich war noch nie so schnell so erholt wie im Urlaub. Kein Internet, kein Telefon, traumhaft.
3) Abstand gewinnen
Bevor man sich beruflich in was festbeißt: Erstmal 1 Woche sacken lassen. Dann kriegt man gut Abstand dazu und sieht die Dinge ganz anders
4) Fitneß: 500 Meter Höhenunterschied waren kein Problem für mich. Nächstes mal sollen es 1000 Meter sein, dafür muss ich aber noch trainieren
5) Ein Buch lesen und einfach mal nichts machen ist 10 mal entspannender als TV gucken.

Positiv aufgefallen ist mir noch, dass ich NICHT interentsüchtig bin. Mir hat das Internet gar nicht gefehlt wenn ich ehrlich bin.

Abgelegt in Privates am 19.08.2008 | 285x gelesen | 3 Kommentare

 



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